UPVC- und CPVC-Kernverstärkungsformteile und -Rohrabschnitte enthalten eine interne Strukturverstärkung innerhalb des UPVC- oder CPVC-Körpers, wodurch die mechanische Festigkeit und Druckfähigkeit an Verbindungspunkten und stark beanspruchten Verbindungsstellen erhöht wird, ohne von der etablierten chemischen Beständigkeit dieser beiden Materialfamilien abzuweichen.
Hauptmerkmale:
• Die innere Kernverstärkung erhöht die mechanische Festigkeit des Fittings oder Rohrabschnitts an Stellen, an denen in einem Rohrleitungssystem normalerweise die höchste Spannungskonzentration auftritt, wie z. B. Flanschverbindungen, Gewindeverbindungen und Fitting-Übergänge.
• Die Verstärkung ist so konzipiert, dass sie innerhalb des bestehenden UPVC- und CPVC-Chemikalienbeständigkeitsprofils funktioniert, sodass die verbesserte mechanische Leistung nicht auf Kosten der chemischen Kompatibilität geht.
• Verstärkte Komponenten tragen dazu bei, eine häufige Fehlerart in Kunststoffrohrsystemen zu bekämpfen, bei der Armaturen und Verbindungspunkte einer höheren Belastung ausgesetzt sind als gerade Rohrstrecken und bei Druckwechsel oder äußerer Belastung zum ersten Punkt für mechanisches Versagen werden können.
• Die Kompatibilität mit Standard-UPVC- und CPVC-Rohr- und Formstückabmessungen ermöglicht die Integration verstärkter Komponenten in ein bestehendes Rohrleitungssystemdesign, ohne dass eine Neugestaltung des umgebenden Layouts erforderlich ist.
Die gezielte Verstärkung an Verbindungspunkten und Fittings, anstatt die gesamte Rohrwand gleichmäßig zu verdicken, sorgt für eine verbesserte mechanische Zuverlässigkeit dort, wo es am wichtigsten ist, während der Rest des Systems weiterhin aus standardmäßigen, kostengünstigen UPVC- oder CPVC-Komponenten besteht.
Zu den typischen Anwendungen gehören stark beanspruchte Verbindungspunkte in UPVC- und CPVC-Rohrleitungssystemen, Installationen, die mechanischer Belastung, Vibrationen oder Druckwechseln ausgesetzt sind, sowie Modernisierungsprojekte zur Behebung wiederkehrender Verbindungsfehler in vorhandenen Kunststoffrohrleitungen.















